PUBG Titel - Playerunknown's Battleground Early Access - Angespielt

Playerunknown’s Battleground Early Access – Angespielt

Ich habe es mal wieder riskiert ein PC-Spiel zu kaufen und wurde wie immer in Punkto Grafikeinstellungsprozedur und FPS Drops, welche unwiderruflich mit PC-Gaming verbunden sind, nicht enttäuscht. Das im Jahr 2017, so langsam sollten sie doch dazu lernen. Natürlich kann sich dies bei PUBG noch ändern, schließlich handelt es sich um eine „Early Access“ – Version, aber glauben tue ich es nicht.

Das Spielziel von Playerunknown’s Battleground

Wir springen unbewaffnet aus einem Flugzeug über einer Insel und müssen zusehen ziemlich schnell an Equipment zu kommen. Das Ziel ist klar definiert. Überlebe so lange du kannst, während 99 andere Spieler den gleichen Auftrag haben. Gewinnen kann nur der letzte Überlebende. Last Man Standing! Um zu gewährleisten, dass sich auch alle Spieler im Laufe der Zeit über den Weg laufen, wird das Gebiet in den man sich aufhalten darf immer kleiner. Schaft man es nicht sich innerhalb der erlaubten Zone aufzuhalten, so erleidet man stetigen Schaden, bis man am Ende ins Gras beißt.
Zusätzlich kann man das Unterfangen PUBG auch im Multiplayer antreten. Dabei können Squads mit bis zu 4 Spielern gegründet werden, welche dann natürlich auch zu 4 gewinnen können. Sollte ein Squadmitglied während des Unterfangens sterben, so ist nicht gleich das ganze Team gescheitert. Den restlichen Mitgliedern ist es erlaubt weiterzuspielen.

 

 

Playerunknown's Battleground - Flugzeug
Playerunknown’s Battleground – Sprung aus dem Flugzeug

Das Gameplay von Playerunknown’s Battleground

Vom spielerischen Aspekt her ist PUBG in erster Linie ein Shooter, welcher sich aus der 1st Person oder 3rd Person Perspektive steuern lässt. Hinzu kommt der RPG Aspekt des Sammeln von Items, welche einen stärker machen. Findet man eine Rucksack, dann verfügt man über mehr Stauraum. Ein Griff am Sturmgewehr führt zu mehr Stabilität beim Schießen und ein gutes Zielfernrohr ermöglicht präzise Schüsse auf Distanz. Natürlich darf eine Kevlarweste und ein Helm nicht fehlen, welche die eigene Zähigkeit erhöhen. Insgesamt ist das Szenario eher realistisch als acradelastig gehalten, was für den Spieler zur Folge hat, dass eine Unaufmerksamkeit brutal bestraft wird. Ein präziser Treffer mit der Schrottflinte ist tödlich. Auch ein Sturmgewehr ist in der Lage kurzen Prozess mit dem Kontrahenten zu machen. Vorausgesetzt man trifft, was bei dem Spiel allerdings gar nicht so leicht ist.

Der Spielablauf kann von Spiel zu Spiel sehr unterschiedlich sein, aber auch in einer Partie selbst, kommt es zu extremen Schwankungen in der Dynamik. Es passiert relativ häufig, dass man minutenlang in der Gegend rumläuft und keine Menschenseele trifft. Dann plötzlich ein Schuss und man ist kurz vorm Exitus. Reflexartig schmeißt man sich ins Gras und versucht zu lokalisieren, woher der Schuss kam. Schuss 2 ist in der Zeit dann auch schon eingetroffen und hat seine Aufgabe erledigt. Partie zu Ende. Wenn eine Partie so verläuft, habe ich immer gleich Lust das Spiel wieder auszumachen.
Dann gibt es aber auch Partien, wo von Anfang an Action angesagt ist und man einen guten Überblick hat was passiert. Wenn man aus diesen Situationen als Sieger hervorgeht, ist die Grundlage für eine erfolgreiche Partie gelegt. Sehr volatil das Ganze. Insgesamt kommt es jedoch sehr oft vor, dass man alleine rumrennt und eine Menge Items einsammelt. Man denkt, dass man super ausgerüstet ist und sucht nach einer Möglichkeit, dies auch unter Beweis zu stellen. Das sind meistens die Spiele, die wie Anfangs beschrieben verlaufen. BÄM und TOT.

 

 

Fazit

Bisher überwiegt der Frust, der langweiligen Spiele, wo lange Zeit nichts passiert und man dann plötzlich im Dreck liegt. Irgendwie fehlt es insgesamt an Action. Allerdings werde ich erst eine Wertung vergeben, wenn das Spiel final released wird. Vorher wäre es nicht fair. Tendenz ist zur Zeit eine 6,0.

Offizielle Webseite: playbattlegrounds.com