Malerweg – Wandern in der Sächsischen Schweiz

Diesen Sommer haben wir uns entschlossen den Malerweg durch das Elbsandsteingebirge zu erwandern. Impressionen und Eindrücke gibt es in diesem Blogeintrag. Viel Spaß beim Anschauen.

Der Malerweg ist ein Wanderrundweg im Elbsandsteingebirge. Seinen Namen hat er erhalten, weil viele Maler, wie z. B. Casper David Friedrich (Bekanntes Bild: Der Wanderer über dem Nebelmeer), über die Jahrhunderte Ansichten der Felsformationen und der wunderschönen Landschaft anfertigten.

8 Etappen gilt es zu meistern

Der Malerweg ist in 8 Etappen unterteilt und sowohl der Startpunkt, als auch der Endpunkt liegen in Pirna. Insgesamt ist er 112km lang und er gehört definitiv zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Davon wurden wir auch sehr schnell überzeugt, denn schon die erste Etappe des Malerwegs geizt nicht mit atemberaubenden Eindrücken. Diese werden auf den folgenden Etappen mehr als bestätigt und noch übertroffen.

Insgesamt reicht eine leichte Ausrüstung mit einmal Wechselklamotten,  gute Wanderschuhe/-stiefel sind natürlich genauso wichtig wie regenfeste und atmungsaktive Kleidung. Bei manchen Etappen gilt es bis zu 800 Höhenmeter zu überwinden. Das treibt im Sommer die eine oder andere Schweißperle auf die Stirn. Bei uns waren diverse Passagen überschüttet oder unterspült, aber nichts was nicht zu überwinden gewesen wäre. Uns persönlich hat es sehr gefallen, dadurch kam nämlich noch mehr Adventure-Feeling auf.

Übernachtet haben wir in kleinen Pensionen. So konnten wir uns die Schlafsäcke, Isomatten und Handtücher als zusätzliches Gepäck sparen. Außerdem ist ein richtiges Bett nach 20 und mehr Kilometern ein Segen.

Auch mit Hund machbar

Noch ein Tipp für „Malerweg mit Hund“: Es gibt einiges an Stiegen, Stufen und Treppen aus Holz, Stein und Metall zu überwinden. Teilweise (Etappe 4: Schrammsteine) müssen auch Leitern erklommen werden. Diese Abschnitte sind für Hundebeine nicht geeignet. Es gibt dazu beschriebene Umgehungsrouten, die einen dann aber um das ein oder andere Highlight berauben. Wir hatte den Vorteil, dass unser Hund für diese Abschnitte getragen werden konnte – so mussten wir nichts auslassen.

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